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    <title>Supercluster (Jesus built my Hot Blog) : Rubrik:die Befindlichkeit des Landes</title>
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    <description>Jesus built my Hot Blog</description>
    <dc:publisher>r0ssi</dc:publisher>
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    <title>Supercluster</title>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/2079977/">
    <title>Mein Vorschlag zur Güte</title>
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    <description>&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,418394,00.html&quot;&gt;Während der WM alle Messer verbieten, Hauptbahnhoferöffnungen untersagen und 16jährigen wegsperren.&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:subject>die Befindlichkeit des Landes</dc:subject>
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    <dc:date>2006-05-28T15:36:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/2056576/">
    <title>Kurzer Blick ins Newsfeed</title>
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    <description>Ein Bär verhält sich wie ein Bär und soll deswegen &quot;aus der freien Wildbahn entfernt werden&quot;. Schüler werden morgens von der Staatsanwaltschaft aus dem Bett geworfen, weil sie sich Musik aus dem Internet runtergeladen haben. Manchmal ist es schwierig in Deutschland zu leben. Wenigstens ist Jessica Schwarz wieder zu haben.</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
    <dc:subject>die Befindlichkeit des Landes</dc:subject>
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    <dc:date>2006-05-23T10:35:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/2026067/">
    <title>Kanarienvogel</title>
    <link>http://supercluster.twoday.net/stories/2026067/</link>
    <description>Poltiker können sich durchaus wie die ehrenwerte Famiglia verhalten wenn einer anfängt zu singen. Glücklicherweise kommt Uwe-Karsten Heye noch mal ohne Betonfüße davon. Aber er hat ein eisernes Politikergesetz gebrochen. Er hat nämlich die Wahrheit gesagt. Dass es in der Tat etliche Gegenden im Osten der Republik gibt, in die man als optisch nicht der völkischen Norm entsprechend oder gar als Nichtdeutscher besser keinen Fuß setzt. No-Go-Areas oder &quot;intelligenzbefreite Zonen&quot; (oder so ähnlich), wie es der braune Mob nennt. Dass es in vielen Landstrichen einen etablierten rechten Mainstream gibt. Dass SA-mäßiges Verhalten junger Asozialer auf stillschweigende bis offene Billigung von Teilen der Bevölkerung trifft. Kann man in jedem Germany-Guide für Individualtouristen nachlesen. Kaum sprach Heye seine Empfehlung aus, raste auch schon die 72. Empörungswelle dieses Jahres durch die Mediokratie. Wie kann man nur? Verunglimpfung! Pauschalisierung! Undsoweiter. Und jede Wette, dass sich wie so oft keiner die Mühe gemacht hat, Heye selbst zu befragen. Politische Korrektheit verhindert erneut die überfällige ernsthafte Auseinandersetzung mit Fakten und Realitäten. Heye konnte dem medial inszenierten Druck nicht einmal bis zur nächsten Christiansen-Sendung standhalten und relativierte seine Aussagen postwendend. Die veröffentlichte Meinung freut sich hingegen, wieder ein paar Tage frischen Stoff zum zerreden zu haben. Danach wandert das Thema in den Kübel in der bereits unter anderem die Sprechdurchfälle zur Rütli-Schule, Pisa-Test, Migrantenintegration endgelagert werden.</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
    <dc:subject>die Befindlichkeit des Landes</dc:subject>
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    <dc:date>2006-05-18T08:20:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1802142/">
    <title>Wer wird Deutscher?</title>
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    <description>Die FTD hat mal &lt;a href=&quot;http://www.ftd.de/politik/deutschland/56873.html?nv=wt&quot;&gt;ein paar Fragen&lt;/a&gt; aus diesem drecksdämlichen Einbürgerungstest zusammengestellt. Nun gut, ich hab 40/42 erreicht, aber ich vermute mal schwer, dass gut 70 Prozent der Deutschen weder wissen, wer zuerst die Kernspaltung durchgeführt hat, noch jemals von der bedeutenden Kunstausstellung in Kassel gehört haben. Vollkommener Unfug, dieser Test! Aber der hessliche Roland &quot;Wo-kann-ich-hier-gegen-Ausländer-unterschreiben&quot; Koch hat ja schon häufiger mit Xenophobie Stimmung gemacht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;a href=&quot;http://www.eyesaiditbefore.de/&quot;&gt;via&lt;/a&gt;)</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
    <dc:subject>die Befindlichkeit des Landes</dc:subject>
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    <dc:date>2006-04-07T10:00:12Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1762259/">
    <title>Der ganz reale HartzIV Selbstversuch, letzter Teil</title>
    <link>http://supercluster.twoday.net/stories/1762259/</link>
    <description>Frau W., die ich in den Monaten meiner Suche nach einer Beschäftigung, alle Nase lang mal brieflich, telefonisch oder persönlich kontaktierte, lud mich für letzte Woche zu einem Termin ein, um den ich gebeten hatte. In ihrem Büro, einer Mischung aus Funktionalität und deprimierender Amtsstubenverstaubtheit, nahm ich an der Kopfseite ihres Schreibtischs Platz und erzählte ihr in knappen Sätzen von meinem Anliegen. Ich blieb bei meinen Ausführungen immer so nah es ging an der Wahrheit, musste aber ein paar stilistische und potenziell mehrwerteinbringende Hinzufügungen bzw. Auslassungen einfliessen lassen. Kurzum wollte ich Kohle haben. Dass ich mich nun als Freelancer betätigen werde und freiwillig aus der gemütlichen Hartz IV-Nichtstuerei und damit aus der Statistik fliegen werde, sollte mir das Amt in Form von Zuschüssen aber mal ordentlich bezahlen. Wie meinte mein Bekannter und Steuerberater? &quot;Die kaufen sich mit dem Überbrückungsgeld gerne von Dir frei.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegesgewiss saß ich also mit meinem professionell erstellten, mit Farblaser ausgedruckten und ring-gebundenem Businessplan vor Frau W. und präsentierte ihr mein Konzept. Natürlich war mir schon vorher klar, dass die gute Frau keine Ahnung von den ganzen Begrifflichkeiten hatte, geschweige denn das Interesse hatte, sich meinen Dreijahresplan mit vielen kleinen Zahlen en detail anzuschauen. Ich rechnete mit einigen &quot;Hmmm&quot;&apos;s, &quot;Aha&quot;&apos;s und &quot;Soso&quot;&apos;s und zum Schluss mit einem Stempel, auf dem &quot;Genehmigt!&quot; steht. Leider kam es dann doch etwas anders. &quot;Ihr Konzept sieht viel versprechend aus, r0ssi. Sie haben ja auch schon einen Großkunden in Aussicht, wie ich ihrem Geschäftskonzept entnehme.&quot; - &quot;Rightyright, Muttchen! Und wieviel Zaster wird Deine Bande dem Oberdruke nun abdrücken?&quot; (oder so ähnlich) entgegnete ich, während ich mir lässig den Schritt kratzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Leider gibt es bei Arbeitslosengeld 2 keine sonderlichen existenzfördernden Maßnahmen, die sind nur für Empfänger des normalen ALG vorgesehen. Der Gesetzgeber&quot;, eines ihrer Lieblingswörter, &quot;hat das so nicht vorgesehen.&quot; liess Frau W. mit einem Lächeln des Bedauerns meinen Traum vom &quot;Powered by Arbeitsagentur&quot;-Unternehmen platzen. &quot;Nichts? Hat der Gesetzgeber denn nicht daran gedacht, dass sich eventuell nach der Uni arbeitslose Studenten selbständig machen wollen? Was ist denn mit denen, das sind bestimmt nicht wenige, ich zumindest kenne etliche.&quot; - &quot;Tur mit leid, das Einzige was sie bekommen würden, wären 250&#8364; falls sie mit ihren Einnahmen unter der ALG2-Bemessung blieben. Doch ich denke, das wird bei ihren hervorragenden Aussichten wohl kaum der Fall sein&quot; bauchpinselte sie mich. &quot;Dafür müssten sie aber erst an einem dreitägigem Existenzgründerseminar teilnehmen, danach geht ihr Konzept ans Amt für Wirtschaftsprüfung und dann erst erhalten sie einen Bescheid.&quot;  Im Geiste wähnte ich den Verwaltungsaufwand und die Terminierung dieser Aktionen bis weit ins Jahr 2008 hinein. Selbstredend hätte ich in der gesamten Zeit noch nicht mein Gewerbe ausüben dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass das indiskutabel ist, liegt auf der Hand, ich bin schliesslich schon längst dabei. Also dankte ich Frau W., die sich sichtlich bemüht hatte, die Blätter mit den Vorschriften zu lesen und Kollegen in anderen Abteilungen zu befragen (&quot;Das hab ich in den letzten 15 Monaten erst drei Mal gemacht. Sie wissen, hier machen sich nicht viele HartzIV-Empänger selbständig.&quot;) und ging mit meinem tollen nutzlosen Businessplan aus der ArGe, die ich hoffentlich niemals wieder betreten werde. Keine Förderung heisst auch, keine Rechenschaft abelegen; und das ist ja auch mal was wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die ganze Geschichte: &lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/stories/799396/&quot;&gt;Teil 1&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/stories/816015/&quot;&gt;Teil 2&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/stories/865270/&quot;&gt;Teil 3&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/stories/979274/&quot;&gt;Teil 4&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/stories/1671973/&quot;&gt;Teil 5&lt;/a&gt;.)</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
    <dc:subject>die Befindlichkeit des Landes</dc:subject>
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    <dc:date>2006-03-29T09:51:24Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1750482/">
    <title>Demokratie ohne Demos*</title>
    <link>http://supercluster.twoday.net/stories/1750482/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://sakurai-cartoons.de/images/g_nichtwaehler.gif&quot; alt=&quot;Nichtwähler klare Wahlsieger&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtwähler klare Wahlsieger bei allen Landtagswahlen&lt;br /&gt;
Baden-Württemberg: 46,6 %&lt;br /&gt;
Rheinland-Pfalz: 41,8 %&lt;br /&gt;
Sachsen-Anhalt: 55,6 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Demokratie (griechisch &#948;&#951;&#956;&#959;&#954;&#961;&#945;&#964;&#943;&#945;, von &#948;&#942;&#956;&#959;&#962;, démos  Volk und &#954;&#961;&#945;&#964;&#943;&#945;, kratía  Macht, Herrschaft, Kraft, Stärke)&lt;br /&gt;
(&lt;a href=&quot;http://sakurai-cartoons.de/&quot;&gt;Grafikquelle&lt;/a&gt;)</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
    <dc:subject>die Befindlichkeit des Landes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 r0ssi</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-26T22:09:06Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1671973/">
    <title>Der ganz reale HartzIV Selbstversuch, Teil 5 and nearly done</title>
    <link>http://supercluster.twoday.net/stories/1671973/</link>
    <description>Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Nach acht Monaten des nutzlosen &lt;strike&gt;Bloggens&lt;/strike&gt; (ich hab ja schon vorher angefangen) Rumhängens und Bewerbungen am Fließband fabrizierends hab ich tatsächlich wieder eine sinnvolle, und vor allem Geld einbringende, Tätigkeit, die mich zu einem produktiven Mitglied der Gesellschaft macht. Ach Quatsch, Pathos beiseite! Es ist einfach nur gut, wieder in Lohn und Brot zu stehen und die ansonsten unnütze Energie wieder in sinnvolle Bahnen kanalisieren zu können. Freizeit zu haben macht im Endeffekt doch nur Laune, wenn man dabei kein schlechtes Gewissen haben zu braucht, weil man sich eigentlich um Beschäftigung kümmern müsste.  Unter den letzten Umständen im Endeffekt schneller als gedacht bin ich dann doch wieder von der Empfänger- auf die Geberseite gewechselt und - scheiß auf Attitüde - es fühlt sich besser an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne auf die Einzelheiten eingehen zu wollen, sei nur soviel gesagt: es ist der erste Job meines Lebens, bei dem ich die Früchte meiner Arbeit weder im Radio, Fernsehen oder Internet begutachten kann. Es ist sozusagen ein etwas greifbareres Ergebnis, welches hoffentlich bald zu begutachten sein wird. Der erste Tag hat mich bereits mit mehr Verantwortung konfrontiert als die Summe der letzten Tätigkeiten und ich kann nicht sagen, dass mir das nicht liegen würde. Nennen wir es &quot;Rossi und die großen Tiere&quot; ohne dass sich ebenjener r0ssi verbiegen muss oder althergebrachte Überzeugungen über Bord werfen muss. Im Gegenteil kann ich mich aller Voraussicht nach erstmals mit den Ergebnissen meines Schaffens einigermaßen identifizieren. Sorry für die Kryptik, ist sonst nicht meine Art, aber am ersten Tag will man ja nicht direkt im Pressespiegel des Unternehmens auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsache ist: das Hartz-Gedöns ist so gut wie gegessen, kleinere Antragsgeschichten müssen noch nachverhandelt werden, aber dann ist erst einmal gut mit dieser wirklich erniedrigenden Prozedur. Wie es weitergeht werden wir dann sehen, mein jetziger Status mag mich mittelfristig wieder in diese Lage zurückbefördern, aber das steht erst einmal nicht zur Debatte. Mein Dank gilt neben allen Freunden, Zusprechern und Blogkollegen auch den Ehrensenfern, bei denen ich interessante und lustige drei Monate verbracht habe. Wir sehen uns bei der Bambi-Verleihung! Jetzt werde ich schauen, dass Deutschlands Feuilleton in Zukunft ordentlich was zu schreiben bekommt. Again, sorry for crypticism, you&apos;ll get the whole story soon. Und Teil 6 dieser Geschichte wird natürlich auch noch erzählt. Bis dahin versuche ich meine Blogfavs einigermaßen regelmäßig abzusurfen und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
History: &lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/stories/799396/&quot;&gt;Teil 1&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/stories/816015/&quot;&gt;Teil 2&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/stories/865270/&quot;&gt;Teil 3&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/stories/979274/&quot;&gt;Teil 4&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
    <dc:subject>die Befindlichkeit des Landes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 r0ssi</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-08T20:11:42Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1598460/">
    <title>Von Spatzen und Kanonen, Bällen und Schlagstöcken</title>
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    <description>Die seit Wochen geführte, unsägliche Debatte um den Inlands-Einsatz der Bundeswehr bei der WM bekommt nun eine ganz neue Dimension. Die tapferen Recken haben es nun mit Gegnern zu tun, die sie nicht erst selbst umbringen, sondern nur noch tot einsammeln müssen. Also hat der Staat einfach mal schnell Fakten geschaffen, Kampfflugzeuge überfliegen die deutsche Küste um tote Vögel zu orten, das Heer übernimmt Aufgaben des THW, aber die Seuche wird sich selbstverständlich weiterverbreiten, dafür werden Zugvögel, Reporterpack und Sensationstouristen schon sorgen. Und ich wette um ne 12er Packung Chicken Nuggets, dass das Virus spätestens Ende Mai um sämtliche WM-Stadien herum bei Tauben und sonstigem Federvieh gefunden wird, so dass die Bundeswehr ja quasi aus gesundheitlichen Gründen schon schwerbewaffnete Präsenz zeigen muss. Quasi gegen H5N1, Hooligans und Islamisten gleichermaßen. Und wenn das dann so gut geklappt hat mit dem Einsatz im Inneren kommt wie selbstverständlich der Vorschlag, &quot;sensible Einrichtungen&quot; dauerhaft durch die starke Truppe schützen zu lassen. Ob betandwin darauf auch Wetten annimmt?</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
    <dc:subject>die Befindlichkeit des Landes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 r0ssi</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-21T10:51:13Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1423702/">
    <title>Too fucked up to care anymore</title>
    <link>http://supercluster.twoday.net/stories/1423702/</link>
    <description>&quot;4,6 Mio. Arbeitslose erwartet&quot; schreibt die &lt;a href=&quot;http://www.netzeitung.de/arbeitundberuf/377782.html&quot;&gt;Netzeitung&lt;/a&gt;  und das erste, woran ich denke ist: &quot;Von wem und wo?&quot; Man stelle sich vor die 4,6 Mio. kaufen sich ein Gruppenticket für die Deutsche Bahn und fahren nach Berlin um das Wirtschaftsministerium, Arbeitsministerium oder zumindest die Bundestagskantine zu stürmen. Um sich zu beschweren, dass man sich als Empfänger von ALG2 &lt;a href=&quot;http://www.ksta.de/html/artikel/1137401723528.shtml&quot;&gt;an die Gerichtsbarkeit wenden&lt;/a&gt; muss, um das Amt davon zu überzeugen, dass man durchaus ein Bedürfnis nach Hygiene hat, also ein Badezimmer braucht. Um mal nachzufragen, was die Arbeitsagenturen eisgentlich den lieben langen Tag so machen, wenn sie sich schon nicht um Jobvermittlung kümmern. Oder um einfach mal ein bißchen den Zorn rauslassen wie nen quersitzenden Furz, die Hafenjungs haben das doch &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,395558,00.html&quot;&gt;gestern in Straßburg&lt;/a&gt; auch gemacht (wo SpOn bei ein paar zerbrochenen Scheiben von einem &quot;demolierten Parlament&quot; spricht - quelle différenciation!). Aber von deutscher Protestkultur keine Spur, der Pöbel ist mit Jobsuche oder Resignieren beschäftigt. Ich kann ja auch nicht, muss mich auf das Gespräch am Freitag vorbereiten. Ansonsten gilt ja sowieso: alles wird besser wegen WM und Merkel-Euphorie und so. Aber nix wird gut.</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
    <dc:subject>die Befindlichkeit des Landes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 r0ssi</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-16T23:20:37Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1406897/">
    <title>Central Intelligence Agency, Division Pullach</title>
    <link>http://supercluster.twoday.net/stories/1406897/</link>
    <description>Was ist denn das schon wieder für eine seltsame Geschichte? Just als Merkel dem Dabbelju mal ein wenig auf die Finger klopfen will, sickert durch, dass Deutschland sich sehr wohl am Krieg im Irak beteiligt hat. Oder wie sonst soll man das nennen, wenn Du eine Knarre in der Hand hast und ich zeig auf Leute und sage &quot;Der da würde sich lohnen, den da kannste abknallen und hey, die alte Hässliche da hinten, die auch.&quot; Okay, der BND hat also ein bißchen Krieg mitgespielt. Die Frage ist jetzt, was wussten die Special Agents Steinmeier und Fischer von dem Ganzen? Wurde die Bevölkerung von der Politik getäuscht oder machen die Geheimdienstler eh was sie wollen und bekommen ihre Befehle längst aus Langley, VA?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: Liebe Spiegel-Redakteure, man kann auch Berichte über Geheimdienste schreiben ohne den Begriff &quot;Schlapphüte&quot; zu verwenden. Aktualisiert doch mal euren 50er-Jahre-Thesaurus.</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
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    <dc:date>2006-01-13T10:45:49Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1365403/">
    <title>Das Zitat des Tages</title>
    <link>http://supercluster.twoday.net/stories/1365403/</link>
    <description>&quot;Wenn Sie vom Hauptbahnhof in München mit zehn Minuten ohne daß Sie am Flughafen noch einchecken müssen, dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen am am Hauptbahnhof in München, starten Sie ihren Flug - zehn Minuten schauen Sie sich mal die großen Flughäfen an, wenn Sie in Heathrow in London oder sonstwo meine s Charles de Gaulle in äh Frankreich oder in Rom wenn Sie sich mal die Entfernungen ansehen, wenn Sie Frankfurt sich ansehen, dann werden Sie feststellen, daß zehn Minuten Sie jederzeit locker in Frankfurt brauchen um ihr Gate zu finden - Wenn Sie vom Flug- äh vom Hauptbahnhof starten Sie steigen in den Hauptbahnhof ein, Sie fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten an den Flughafen in an den Flughafen Franz-Josef Strauß dann starten Sie praktisch hier am Hauptbahnhof in München - das bedeutet natürlich daß der Hauptbahnhof im Grunde genommen näher an Bayern an die bayerischen Städte heranwächst weil das ja klar ist, weil aus dem Hauptbahnhof viele Linien aus Bayern zusammenlaufen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ede &quot;&lt;a href=&quot;http://www.spreadshirt.net/shop.php?op=article&amp;article_id=2174172&amp;PHPSESSID=aaffae1e28e6f49ad29dcc0cb1923bb2#top&quot;&gt;Rhetorik-Gott&lt;/a&gt;&quot; Stoiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch als &lt;a href=&quot;http://www.sixtus.net/entry/680_0_1_0_C/&quot;&gt;MP3 bei Herrn Sixtus&lt;/a&gt;. Unbedingt anhören!</description>
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    <dc:date>2006-01-05T11:42:50Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1307432/">
    <title>Elaboriertheit, Elaborationalismus, oder so</title>
    <link>http://supercluster.twoday.net/stories/1307432/</link>
    <description>Okay, auch wer den Satz &quot;Die normative Kraft des Faktischen ist ein Klassiker des scheinbar Plausiblen&quot; jetzt nicht auf Anhieb versteht sollte sich trotzdem mal das &lt;a href=&quot;http://www.zitty.de/artikel/index.asp?artikel=6&quot;&gt;Interview mit Diedrich Diederichsen&lt;/a&gt; in der Zitty durchlesen, in der Mr. Popkultur über die &lt;a href=&quot;http://myblog.de/politicallyincorrect&quot;&gt;fiesen Neocons&lt;/a&gt; und das neue Spießertums berichtet.</description>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1279305/">
    <title>2005 revisited</title>
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    <description>Das Jahr liegt in seinen letzten Zügen und allenthalben bilanziert man, fast zusammen, exponiert bestimmte Begebenheiten des ersten Jahrs der zweiten Hälfte des ersten Jahrzehnts des dritten Jahrtausends. Die ganz flotten fangen schon Ende November an, die Resümees zu ziehen und stellen so den Dezember, diesen kuschligsten und glühweinigsten Monat, ins Abseits. Ich hab wenigstens bis zur zweiten Hälfte des zwölften Monats gewartet und werde in den nächsten zwei Wochen dem Listenwahn verfallen, um für Sie und euch, werte Leserschaft, endlich mal einen subjektiven Jahresrückblick zu liefern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Heute: &quot;Jo mei, sätts Bissness!&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeschlagener &lt;b&gt;Fuchs des Jahres&lt;/b&gt;, dem man zu seiner Mischung aus Naivität und Dreistigkeit und dieser grandiosen Idee nur gratulieren kann, ist Alex Tew. Der junge Mann wollte sich sein Studium finanzieren und hat einfach die Pixel seiner Homepage vertickt. 1$ pro Pixel wollte er haben, eine Million Pixel gibt es. Also nannte er die Seite &quot;&lt;a href=&quot;http://www.milliondollarhomepage.com&quot;&gt;The Million Dollar Homepage&lt;/a&gt;&quot; Am 26.August stellt er seine Schnapsidee online. Und ist bis heute um 861.000$ reicher, wird bei der BBC gefeatured und in die USA zu NBC eingeladen, bekommt Presseberichte in der ganzen Welt und fragt sich wahrscheinlich jeden Tag, wann er aufwacht, was man auch in seinem &lt;a href=&quot;http://www.milliondollarhomepage.com/blog.php&quot;&gt;Blog&lt;/a&gt; nachlesen kann. Well done, Buddy! Und an alle Trittbrettfahrer: so etwas klappt immer nur einmal, denkt selber nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Trend des Jahres&lt;/b&gt; ist leider immer noch das Motto &quot;Geiz ist geil&quot;, der unsäglichste und daher auch erfolgreichste Claim der letzten Jahre. Wohin diese zur Handlungsmaxime erhobene Todsünde führen kann, lässt sich zur Zeit in den Kühlhäusern dieser Republik besichtigen. Die Existenz von Gammelfleisch, wie es so schön genannt wird, sollte keinen wundern, der mal in einem französischen Supermarché war und die Preise mit den hiesigen für Lebensmittel vergleicht. Wenn ich an der Pommesbude um die Ecke ein ganzes Brathähnchen für 3,90&#8364; bekomme, sollte ich mich nicht wundern, wenn ich morgen Vogelgrippe bekomme. Dieser Preis ist mir ein Rätsel, wenn man bedenkt, dass das Viech gefüttert, geimpft, geschlachtet, ausgenommen, transportiert, gebraten und serviert werden muss. Das alles soll so wenig kosten, dass noch mehrere Glieder einer Kette daran verdienen können. Wo und wie das Hendl seine Existenz fristen musste, will der Konsument natürlich nicht wissen, es würde ihm auch hundertprozentig den Appetit verderben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;b&gt;Schweine des Jahres&lt;/b&gt; sind so zahlreich, dass der Platz nicht ausreicht. Gewinnmaximierung ist das Ziel eines Unternehmens. Punkt. Steht so in jedem BWL-Buch für Volkshochschüler, stimmt aber nur noch indirekt. Das Ziel eines börsennotierten Unternehmes ist die Steigerung des Aktienkurses sollte inzwischen die Grundlage heissen. Da werden munter Menschen in die Arbeitslosigkeit entlassen, gerne auch im Tausenderpack oder gleich 32.000 wie bei der Telekom geplant. Ob sich die Unternehmen damit einen Gefallen tun, bleibt anzuwarten. Es kann langfristig nämlich schädigend sein, sich hochpotenter Kräfte zu entledigen, damit die Aktionäre ein paar Euros mehr in der Tasche haben. Aber leider haben die Konzerne inzwischen Narrenfreiheit und die Gewerkschaften ihren Einfluss - verschuldet und unverschuldet - inzwischen marginalisiert. Heutzutage schreit niemand mehr &quot;Erpressung!&quot; wenn eine Firma sagt, &quot;10h mehr pro Woche arbeiten oder wir gehen ins Ausland&quot;. Im Gegenteil wird die Aufhebung der Tarifautonomie heute als kluges, rationales Handeln und Zeichen der Kompromißbereitschaft verkauft. Fragt sich nur, wer hier Kompromisse eingeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes: das Sportjahr 05</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
    <dc:subject>die Befindlichkeit des Landes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 r0ssi</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-15T12:04:23Z</dc:date>
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    <title>Wo war ich grad nochmal?</title>
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    <description>&quot;Wo waren Sie am 14.Dezember letzten Jahres im Internet und mit wem haben Sie telefoniert?&quot; Wie, das weißt Du spätestens übermorgen nicht mehr? Gut, dass Dir da in Zukunft die freundlichen Herren des Innenministeriums weiterhelfen können. Ab heute heisst es nämlich: Schluß mit diesem kontraproduktiven Datenschutz und hin zur größten Überwachungs- und Datensammelaktion der Menschheitsgeschicht! Oder wie sonst soll man die &lt;a href=&quot;http://www.netzeitung.de/internet/372814.html&quot;&gt;heute von der EU beschlossenen Pläne nennen&lt;/a&gt;, künftig alle (ja, alle!) Internet- und Telefonbverbindungsdaten bis zu 2 Jahre zu speichern? Diese Daten, eigentlich nur zu Abrechnungszwecken gedacht, können künftig also die Ermittler einsehen, um Terrroristen zu jagen. Dazu wird für die restlichen 99% der Überwachten kurzerhand die Unschuldsvermutung abgeschafft, aber die Sicherheit sollte uns das doch wert, oder?&lt;br /&gt;
Die Frage ist, wieviel Freiheit wollen wir abgeben, um Sicherheit zu erhalten. Leider liegen diese beiden Werte auf entgegengesetzten Punkten einer Skala. Die Freiheit aufgeben, um die Freheit zu verteidigen? However: liebe Eurokraten, ich nehm euch etwas Speicherplatz ab. Falls ihr (ausschnittweise) wissen wollt, wo ich heute hingesurft bin, guckt doch einfach in meine &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photo_zoom.gne?id=73534497&amp;size=o&quot;&gt;Browserhistory&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
(Ja, ich weiß, dass keine Inhaltsdaten gespeichert werden, aber das lässt mit mit Serverlogs rekursiv über die IP locker rekonstruieren.)</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
    <dc:subject>die Befindlichkeit des Landes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 r0ssi</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-14T16:26:56Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1268679/">
    <title>Liebe Studenten aus Berlin,...</title>
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    <description>...die Ihr das tolle &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,390010,00.html&quot;&gt;Hartz IV-Experiment&lt;/a&gt; gemacht habt. Nix mehr mit Papa und Mama zahlen und jeden Abend in der Kneipe saufen, wie? Aber warum denn der Aufwand mit dem Versuch, wie es ist, mit ALG2 zu leben? Wartet doch einfach ab, bis ihr fertig studiert habt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alldieweil lest doch mal von einem &lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/stories/979274/&quot;&gt;richtigen Hartz-IV-Selbstversuch&lt;/a&gt;. Hab übrigens grad den Nachfolgeantrag gestellt.&lt;br /&gt;
(Sarkasmus und zynischen Unterton bitte überlesen.)</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
    <dc:subject>die Befindlichkeit des Landes</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 r0ssi</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-13T14:30:54Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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