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    <title>Supercluster (Jesus built my Hot Blog)</title>
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    <description>Jesus built my Hot Blog</description>
    <dc:publisher>r0ssi</dc:publisher>
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    <title>Supercluster</title>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1683124/">
    <title>English for runaways</title>
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    <description>(&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,405397,00.html&quot;&gt;Aus aktuellem Anlass&lt;/a&gt;) Anglisten und Diplom-Übersetzer vor: warum wird eigentlich immer bei Kriegsverbrechern der Anklagepunkt &quot;Crimes against humanity&quot; in &quot;Verbechen gegen die Menschlichkeit&quot; übersetzt? Das ist ein einfacher Mord ja wohl auch, würde ich mal behaupten. Im Sinne des Erfinders war doch eher &quot;Verbrechen gegen die Menschheit&quot; gemeint, oder?</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/topics/der+Rest+der+Welt&quot;&gt;der Rest der Welt&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2006-03-11T13:06:35Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1631185/">
    <title>Mardi Gras</title>
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    <description>Heute wird Trümmertango in &lt;a href=&quot;http://www.nola.com/&quot;&gt;New Orleans&lt;/a&gt; getanzt. Und sie haben verdammt Recht damit!&lt;br /&gt;
(&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/tags/neworleans/clusters/mardigras-beads-parade/&quot;&gt;Flickr-Pool&lt;/a&gt;)</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/topics/der+Rest+der+Welt&quot;&gt;der Rest der Welt&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2006-02-28T13:42:30Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1497866/">
    <title>Freedom of Speech</title>
    <link>http://supercluster.twoday.net/stories/1497866/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Jyllands-Posten_Muhammad_cartoons&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/b/b0/Jyllands-Posten_Muhammad_drawings.jpg/250px-Jyllands-Posten_Muhammad_drawings.jpg&quot; alt=&quot;Tags: Mohammed, Karikatur, Jyllands Posten, Satire, Boykott, Islamisten, Redefreiheit&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,398418,00.html&quot;&gt;Fuck off, Nihilists!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Um Applaus von der falschen Seite vorzubeugen: Das ist weder ein pro-irgeneiner noch contra-irgendeiner Weltanschauung-Statement. Es geht mir nur darum, dass sich jeder gefallen lassen muss, (satirische) Kritik einzustecken. Ob ich gezeigtes gut oder schlecht finde, ist dabei unerheblich. Es kann aber nicht angehen, dass aus falscher Rücksicht das Recht auf freie Meinungsäußerung beschnitten wird. &quot;Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden&quot; (Rosa Luxemburg).</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/topics/der+Rest+der+Welt&quot;&gt;der Rest der Welt&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2006-02-01T13:48:32Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1462585/">
    <title>Case scenarios for the new arrivals</title>
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    <description>Willkommen, Jonas, junger Mensch! Wo bist Du denn vorgestern hier gelandet? Das fragst Du Dich nicht nur selbst, sondern auch viele, die schon ein paar Tage älter sind als Du. Wenn wir hoffentlich in drei Jahrzehnten zusammen feiern - Du Deinen 30. und ich meinen 60. Geburtstag - können wir ja mal schauen, was die Welt bis dahin für ein Ort sein wird. Auch wenn man das kaum vorhersehen kann, werde ich mal zwei grundsätzliche Prognosen wagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Worst-Case-Scenario:&lt;br /&gt;
Wir feiern unsere gemeinsamen Geburtstage an der libyschen Nordküste in einigermaßen angenehmen Klima. 6°C sind ein vernünftiger Wert für Ende Januar in Nordafrika, Europa liegt zu dieser Zeit unter dickem Schelfeis, wie der Großteils des Kontinents auch den Rest des Jahres. Die EU hat mit Unterstützung der assoziierten USA und den wiederauferstandenen, neo-faschistischen UdSSR frühzeitig die nordafrikanischen Staaten erobert und seine Ansprüche auf die Territorien mit verbesserter Infrastrukturhilfe begründet. Der so genannte Krieg gegen den Terror wurde damit auf Gebietskriege in Zentralafrika kanalisiert, insbesondere nachdem die USA den gesamten Mittleren Osten eingenommen hatten. Der Klimawandel, der von regimetreuen Wissenschaftlern inzwischen als geologisch und nicht menschengemacht entlarvt wurde hat große Teile des äußersten Nordens unbewohnbar gemacht. Der Golfstrom ist nur noch ein Rinnsaal, welches den Ärmelkanal zu einer 1a-Eislauffläche gemacht hat und Skandinavien unter kilometer hohen Gletschern begraben hat, ebenso wie Kanada und Sibirien. Gefahr droht insbesondere aus Südamerika, welches sich zu Beginn des 21. Jh in ein sozialistisches Kollektiv gewandelt hat und aufgrund seiner von Klimakatstrophen einigermaßen verschont gebliebenen Wirtschaft inzwischen Supermacht geworden ist. Der Zusammenbruch der japanischen und nordeuropäischen Wirtschaft und Börse hat die dortigen Flüchtlinge empfänglich für die neo-sozialitische Doktrin gemacht. Der letzte drei-Fronten-Krieg hat die US-UdSSR-Europäischen (UUE) Truppen stark geschwächt. UUE-Aussenministerin Britney Spears hat bislang noch kein Szenario zur Rückgelangung der Doninanz entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Best-Case-Scenario&lt;br /&gt;
Zwei Jahre nach Deiner Geburt hat eine UN-Konferenz endlich unter der Führung aller Staaten anerkannt, dass sich die Menschheit auf einem Jahrtausende alten Irrweg befindet. In einer globalen Allianz wurde mittlerweile konstatiert, dass Ideologien und Religionen in die Irre führen und menschengemachte Probleme das Überleben Aller gefährden. Danach begann endlich das Umdenken, eine weltweite Abrüstung, gepaart mit der sofortigen Einstellung aller kriegerischen Auseinandersetzungen. Der Umwelt wurde absolute Priorität eingeräumt, ebenso wie der Aufhebung aller politischen und wirtschaftlichen Unterschiede. Innerhalb von 15 Jahren konnten sich die Staaten Afrikas und die sich deren Vorbild anschließenden Staaten des mittleren Ostens an das Prosperitätsprogramm der UN anschließen und davon profitieren. Börsen und Wirtschaftsliberalismus sind schmutzige Geschichte. Die UN ist inzwischen die sprichwörtliche Weltregierung und ist die wirklich wahre, gut funkionierende supranationale Organisation. Nicht nur die EU, sondern auch die USA und China haben ihre Kompetenzen und die letzten strategischen Waffen den Vereinten Nationen übergeben, die die inzwischen allgemein anerkannte und letzte überlebende Exekutive ist. Nur so konnten sich die früher so genannten Schurkenstatten ebenfalls von ihren Ansprüchen lossagen und die Welt selbst das Klimaproblem noch einigermaßen in den Griff bekommen. Wir feiern nun - im Januar 2036 - in normalem Klima, bei 14°C in Hamburg, Middlenorthern Europe. Cheerio!</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/topics/der+Rest+der+Welt&quot;&gt;der Rest der Welt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 r0ssi</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-24T23:39:36Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1441195/">
    <title>Declare guerre nucléaire</title>
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    <description>Mince alors, M. le Président! Was zum &apos;Enker ist denn da in Sie gefahren? &apos;Aben Sie da gestern wirklisch mit einem Atomwaffenangriff gedroht? Sacre bleu! Nach &lt;i&gt;dix ans&lt;/i&gt; juckt es Ihnen wohl wieder in den Fingern eine klitzekleine Bömbschen zu zünden, &lt;i&gt;vrai&lt;/i&gt;? War das schön damals im &lt;i&gt;Pacifique&lt;/i&gt;, als sie zum letzten mal in Mururoa und Fangataufa zeigen konnten was eine &lt;i&gt;Grande Nation&lt;/i&gt; zu leisten im Stande ist. Aber dieser blöde Protest von diesen &apos;Ippies, &lt;i&gt;malheureusement&lt;/i&gt;! Aber jetzt wo diese wildgewordenen Araber die Welt in Schutt und Asche legen wollen, schlagen Sie, Jacques Chirac, Retter supragallischer Dominanz - non, nicht zurück - sondern voraus. Ein &lt;i&gt;coup préservativ&lt;/i&gt; sozusagen. Irgendwozu müssen die Bömbschen ja auch gut sein, oder? &lt;i&gt;Fighting fire with fire&lt;/i&gt; würden die &apos;ässlichen Engländör, die nach dem Onanieren kaltes Wasser trinken, wohl dazu sagen. Aber mal unter uns Klosterschwestern, M. le Président, sie &apos;alten sich für einen starken &lt;i&gt;homme&lt;/i&gt;, aber wollen Sie nicht einfach nur von der &lt;i&gt;emmerdanten&lt;/i&gt; innenpolitischen Lage ablenken? &apos;Aben Sie Schon mal an Präservativschläge in der &lt;i&gt;Banlieue&lt;/i&gt; gedacht...?</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/topics/der+Rest+der+Welt&quot;&gt;der Rest der Welt&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2006-01-20T09:31:59Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1236362/">
    <title>Schluck, Du Luder!</title>
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    <description>Ich liebe diese reißerischen Überschriften und hab gleichzeitig wieder was fürs Google-Ranking getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ernst: eine &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,388303,00.html&quot;&gt;Geschichte bei SpOn&lt;/a&gt;, die ich gestern bereits in der Printausgabe gelesen hab und ziemlich heftig ist. Ein (fast) ganz normaler Spießertyp mit Frau und Kind aus nem Kaff in Thüringen kommt im Urlaub in Bolivien auf die grandiose Idee, pfundweise Koks in Plastetütchen zu schlucken, fliegt selbstverständlich am Zoll auf (&quot;Er schwitzte stark, seine Augen waren gerötet, die Lippen trocken, der Bauch war aufgebläht, sein Atem roch nach Gummi. Die typischen Symptome eines Schluckers&quot;) und kommt in den Knast. Und bei Knast geht es nicht um die Rundumversorgung wie in der BRD, sondern einfach um ein Dorf mit Mauer und Stacheldraht drum herum. Drinnen herrscht Anarchie, Wachen gibt es nicht, keine tolle Aussicht, da nun mindestens acht Jahre verbringen zu müssen, zudem ohne ein Wort Spanisch zu können...</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/topics/der+Rest+der+Welt&quot;&gt;der Rest der Welt&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1162211/">
    <title>Ich mach mir die Welt...</title>
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    <description>...wiedewiedewie sie mir gefällt, dachte sich wohl Europas prominentester Haartransplant, Diktator Silvio Berlusconi. Um die Neuauflage der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6mische_Vertr%C3%A4ge&quot;&gt;Römischen Verträge&lt;/a&gt;, aka Europäische Verfassung zu feiern, lässt er grad mal eben 18 Mio. &quot;&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,385354,00.html&quot;&gt;Sondermünzen&lt;/a&gt;&quot; prägen. Dass die Verfassung grandios gescheitert ist, ist da doch eher nebensächlich. Hauptsache man kann seine louisquatorzesque Herrlichkeit demonstrieren. Im &lt;strike&gt;Staatstreich&lt;/strike&gt; Handstreich hat er dann auch eben noch mal schnell die &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4962270_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html&quot;&gt;Verfassung ändern&lt;/a&gt; lassen, um es gelinde auszudrücken. De facto hat er eine neue Republik geschaffen, in der viel zu viel Macht vom Parlament auf das Premierministeramt verschoben wurde. Irgendwie gefällt mir das nicht.</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/topics/der+Rest+der+Welt&quot;&gt;der Rest der Welt&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2005-11-17T12:35:15Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1131606/">
    <title>L&apos;État ce sont nous</title>
    <link>http://supercluster.twoday.net/stories/1131606/</link>
    <description>Gestern schrieben nicht weniger als ein halbes Dutzend Tageszeitung, dass &quot;Frankreich brennt&quot;. Mal davon abgesehen, dass der Thalys aus Paris im Bahnhof keinerlei Schmauchspuren aufwies, ist diese Behauptung natürlich eine harte Übertreibung, reflektiert aber das Gefühl des Unverständnisses und der Hilflosigkeit. Schon hört man die ersten deutschen Politiker französische Verhältnisse besorgt herbeisehnen, andere sprechen von angeblich gescheiterten Multikulti-Verhältnissen. Alles Quatsch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ohne gesellschaftspolitischer Experte unserer Nachbarn zu sein, kann man doch schnell zusammenreimen, woran sich die Gewalt der Jugendlichen festmacht. Hier geht es nur am Rande um &quot;Rassenkrawalle&quot;, in erster Linie entlädt sich nun der jahrzehntelang angestaute Frust einer sozial isolierten Schicht, deren wichtigstes Merkmal Armut und Chancenlosigkeit ist. Die Gesellschaft und vor allem die Politik hat dieses Problem stets ignoriert, aber es war nicht unbekannt. Gewisse Distrikte in der Pariser Banlieue werden gemieden, erst Recht nach Einbruch der Dunkelheit. Die dort lebenden Menschen stehen quasi außerhalb der Gesellschaft, da sie weder als Arbeitskräfte (aufgrund mangelnder Bildung) noch als Konsumenten (aufgrund fehlender Kaufkraft) sinnvoll eingesetzt werden können. Sozialpläne wurden gar nicht oder nur unzureichend eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ganz unten steht hat niemanden zum Draufhauen, also wird der Staat zum Feind, bzw. dessen Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten. Dabei gehen die Randalierer ähnlich unüberlegt vor, wie die Leute bei den LA Riots 1992. Sie legen ihre eigenen Viertel in Schutt und Asche anstatt den Elysée-Palast zu belagern. Frankreich hat eine starke liberale Tradition und ist zurecht stolz auf die Werte der Revolution. Aber in der cinquième République der heutigen Zeit scheinen Gleichheit und Brüderlichkeit nicht mehr viel zu gelten, Freiheit an sich ist ein Wert ohne Inhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nun an der Zeit, dass Sarkozy als Innenminister zurücktritt und Chirac und Villepin sich endlich Gedanken machen, wie man die Ursachen der Gewalt beseitigt anstatt nur Ausgangssperren zu verhängen. Eine weitere Gefahr besteht nämlich auch die amtierenden Politiker und für ganz Europa. Dadurch nämlich, dass die Faschisten bei den kommenden Wahlen wieder groß auftrumpfen, weil die einseitige mediale Vermittlung, die Brandreden einiger Politiker und die Ignoranz breiter Bevölkerungsteile zu Protestwahlverhalten führt.</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
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    <dc:date>2005-11-08T10:00:44Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1111697/">
    <title>Nazi-Lolitas</title>
    <link>http://supercluster.twoday.net/stories/1111697/</link>
    <description>Immer wenn man denkt, es kann nix mehr kommen, was einen überraschen kann, dann kommt es aus den USA. Heute brandneu in der Abteilung &quot;What the fuck?&quot; ist das Gesangsduo &quot;Prussian Blue&quot;. Dabei handelt es sich um zwei zwölfjährige Zwillingsschwestern, die herzergreifende Nazi-Folkmusik spielen und das neue Aushängeschild der US-Rechtsextremen sind. Optisch an die Olsen-Twins erinnernd verkörpern sie die längst fällige Allianz von lolita-esquer Vermarktung und inhaltlicher Radikalität. Inhaltlich sind die beiden Schnuckis schon ordentlich mit faschistischem Rüstzeug gewappnet: Holocaust-Leugung, Sozialdarwinismus, Rassentheorie - keines der beliebten Nazi-Themen fehlt hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://static.flickr.com/29/58916627_1468f519ac_m.jpg&quot; alt=&quot;nazi-scum&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da die beiden ja so süß sind fallen wohl auch schon die ersten Veranstalter darauf herein und bieten &quot;Prussian Blue&quot; Auftrittsmöglichkeiten auch auf Mainstream-Festivals an, können Zahnspangen lügen? Als Vorbilder nennen die zwei Lolitas from Hell neben Greenday, Avril Lavigne und AC/DC auch Skrewdriver und Max Resist - das nenne ich mal ne wilde Mischung. Ich freu mich schon darauf die ersten Glatzen mit Fanshirts rumlaufen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(via &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/287/63224/&quot;&gt;Süddeutsche&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.shesaiddestroy.org/archives/2005/10/24/preussisch-blau/&quot;&gt;Shesaiddestroy&lt;/a&gt; (inkl. Links zum Thema))</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/topics/der+Rest+der+Welt&quot;&gt;der Rest der Welt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 r0ssi</dc:rights>
    <dc:date>2005-11-02T09:59:38Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/1089525/">
    <title>Hurricanes und kein Ende</title>
    <link>http://supercluster.twoday.net/stories/1089525/</link>
    <description>Wenn ich so die Wetterberichterstattung verfolge, fallen mir mittlerweile mehrere anmerkenswerte Tatsachen ins Auge. Erstens die vollkommen sensationsgeile Berichterstattung auf &lt;strike&gt;Nachrichten&lt;/strike&gt;-Sendern wie n-tv oder N24, die sich in stundenlangen Mutmaßungen über potenzielle Opferzahlen und Schadenshöhen ergehen und die Ursachenproblematik nur eben so am Rande touchieren. Gestern fragte dann dieser Moderatorenhansel bei enntehvau einen Klimaforscher, ob es möglich sei, dass die Menschen für die Erwärmung der Atmosphäre zuständig sein könnten. Als sei dies in irgendeiner Weise noch diskutabel. Meines Wissens nach haben die UN spätestens in Rio 1992 dieses Faktum anerkannt. So blieb dem Wissenschaftler auch nichts anderes übrig als zu antworten, er wüsste nicht welche anderen Faktoren hierfür in Frage kämen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Sache, die mich beunruhigt ist, dass mittlerweile große Stationen meines letzten Urlaubs verwüstet wurden. Beim vorletzten Hurricane waren es &lt;a href=&quot;http://travelog.uberblog.com/viewwholearticle.yatta?username=rossi&amp;articleID=6161&quot;&gt;New Orleans&lt;/a&gt; und die Küsten von Mississippi und Alabama, beim letzten Hurricane war es Houston und nun stehen die Keys, insbesondere &lt;a href=&quot;http://travelog.uberblog.com/viewwholearticle.yatta?username=rossi&amp;articleID=6063&quot;&gt;Key West&lt;/a&gt; unter Wasser, ebenso betroffen ist &lt;a href=&quot;http://travelog.uberblog.com/viewwholearticle.yatta?username=rossi&amp;articleID=6031&quot;&gt;Miami&lt;/a&gt;. Ich habe bislang noch nichts von der Verwandtschaft dort unten gehört, hoffe aber mal, sie sind trocken gelieben, ebenso wie ein befreundetes Pärchen, dass in Mittelamerika seine Flitterwochen begangen hat und gleich von Ausläufern zweierHurricanes betroffen waren, ohne dass Schlimmeres passiert wäre. Welcome back! Ein wenig seltsam kommt mir das alles schon vor - überall wo ich war herrschen jetzt Chaos und Verwüstung. Das kenne ich sonst nur von Parties, wo ich auftauche...</description>
    <dc:creator>r0ssi</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/topics/der+Rest+der+Welt&quot;&gt;der Rest der Welt&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 r0ssi</dc:rights>
    <dc:date>2005-10-25T11:03:32Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/955625/">
    <title>Auf dem Weg nach New Orleans</title>
    <link>http://supercluster.twoday.net/stories/955625/</link>
    <description>Aufgrund einiger Nachfragen kommt der &lt;a href=&quot;http://travelog.uberblog.com/viewwholearticle.yatta?username=rossi&amp;articleID=6140&quot;&gt;Bericht&lt;/a&gt; (inkl. aller Fehler) vom Mai nochmal hierher:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Greyhound. Wer in den USA, DER Autonation und dem Land der grossen Distanzen faehrt mit diesem archaischen, aber guenstigen Fortbewegungsmittel? Warum setzt man sich 30 Stunden in einen Bus, um die ganze Ostkueste hochzufahren, wenn man fuer 50% mehr den 3h-Flug nehmen kann? Die Antwort liegt in der Frage. Leute, die es sich nicht leisten koennen 50% mehr zu bezahlen, Leute mit mehr Zeit als Geld, Leute, die lieber anonym reisen, Leute, die fernab der grossen Knotenpunkten leben. Denn Greyhound faehrt jeden noch so gottverlassenen Ort in diesem Land an, dass viele Leute gerne auf seine beiden Ozeankuesten reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen, die man im Bus fuer eine kurze Zeit auf ihrem Weg begleitet sind verschiedener Herkunft, viele in der ersten Generation in Amerika, viele Hispanics, Afrikaner, weniger Asiaten. Mehr schwarze als weisse Bevoelkerung. Naturgegeben ist es kein repraesentativer Querschnitt, sonder eher ein Surrogat der unteren Schichten. Andere Europaer wie mich habe ich auf der Reise nicht gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Bussen und in den Wartehallen: Ausschnitte aus fremden Leben, Mini-Dramen und emotionale Ausbrueche in allerlei Richtungen wechseln sich mit stoischem Aus-dem-Fenster-gucken ab. Ein massiger Schwarzer Mitte 30 faehrt quer durch Florida um seinen 19jaehrigen Bruder zu besuchen, um ihm nach dem Tod der Mutter , von der er (der Aeltere) sich damals im Streit getrennt hat, beizustehen. Seitdem kein Kontakt mehr zum Bruder. &quot;Wir werden kaempfen, wir werden es ausfechten, aber wir werden die Dinge in Ordnung bringen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wunderschoene Schwarze, ca. 19 Jahre alt, in einem leuchtend roten Kleid und mit glitzerndem Goldschmuck, die mit mir auf den Bus wartet und fast dreissig Minuten lang von einer blondierten burschikosen Frau intensiv - im Guten wie im anklagenden Ton - bekniet wird, nicht zu fahren. Bis sie letztendlich sichtlich verunsichert ihr Ticket zurueckgibt. Bevor sie in den wartenden Pick-up steigt, wirft sie mir - dem stummen Fremden - ein ueberwaeltigendes Laecheln zu, um ihre Nervositaet zu ueberspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein total bekiffter Typ, der sich diebisch darauf freut nachher seine fuer 5$ erstandene Raubkopie des neuesten Star Wars Films zu schauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor mit: ein wettergegerbter Weisser Ende 30 mit dreckigen Klamotten, evtl. ein Builder, der wie viele Maenner aus dem Proletariat mit tiefer verstellter Stimme spricht, so dass sie fast zu einem Gurren wird. Trotzdem ist er nett, im Sinne der amerikanischen Nettigkeit - voller Uebertreibungen aber stets unverbindlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der junge Kerl, der viel zu laut Radio hoert, ist nett. Ich sehe das Ziel seiner Reise auf dem Gepaeck angeheftet: Seattle. Weiter kann man von hieraus nicht durch die USA fahren. Auf meine, aufgrund der fuer ihn zu erwartenden Strapazen anerkennend formulierten Frage, wie lange denn die Reise dauere nur die achselzuckende herausgeschnodderte Antwort &quot;Keine Ahnung, dreieinhalb Tage oder so.&quot; Ausserdem muesse er eh noch weiter nach Vancouver in Kanada.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischendurch Fahrten vorbei an Fastfood-Restaurants namens Fatburger - fast schon eine wohltuende Ehrlichkeit angesichts der Verlogenheit und mit Euphemismen durchsetzten Sprache der Werbung anderer Ketten. Und immer wieder: The Star Spangled Banner als patriotisches Verkaufsargument. Vorlaeufiger Hoehepunkt im Wettbewerb der Flaggen ist ein kanpp 500 Quadratmeter grosses Exemplar, welches in knapp 20 Metern Hoehe bei einem Autohaendler weht. - Wer hier nicht kauft kann ja nur Kaida-Sympathisant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu passt, dass auf jedem zeiten Pkw, meist auf den ueberdimensionierten Pick-up-Trucks, das Yellow Ribbon mit der Aufschrift &quot;Support our Troops!&quot; prangt. Ob es Veteranen, besorgte Eltern in Nahost kaempfender Soldaten oder schlicht rechtskonservative Unilateralisten sind - es bleibt hinter getoenten Scheiben verborgen. Die New York Times berichtet taeglich in einer kleinen Textbox den Namen, Rang und Herkunftsort der gestigen gefallenen GI&apos;s. Gestern war es nur einer, er war 21 Jahre alt und Nummer 1631. Die Zahl der toten Iraker wird auf mindestens 100.000 geschaetzt. - Kann man sich an Krieg gewoehnen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Motel wirbt mit den &quot;saubersten Raeumen der Welt&quot;. Vorbeifahrt am Pure Pleasure Paradise, offensichtlich ein Swinger Club. &quot;Ladies and couple friendly&quot;, ein Paerchen geht gerade herein, er mit Cowboyhut. Es ist Samstagabend und manche lassen jetzt ihre spiessbuergerliche Fassade fallen um sich mit Gleichgesinnten zu treffen. Hoffentlich trifft man niemanden aus dem Bibelkreis oder gar den eigenen Boss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenstopp. Eine 300-Pfund-Lady mit viel zu langen aufgeklebten Fingernaegeln, Anfang 40, quetscht sich auf den Sitz hinter mit. Sie faengt sofort ein angeregtes Gespraech an mit dem Schwarzen, der nur Goldzaehne hat und ihr mit dem Gepaeck geholfen hat. &quot;Tanks Darling, Honey, Sweetie!&quot; Ich schnappe Fetzen ihrer Konversation auf. Ihr Ex-Mann hat 15 Jahre fuer irgendwas bekommen, sie war in Florida um irgendwas zu erledigen. Sie hasst es dort und will niemehr dorthin zurueck, im Uebrigen ist dies die erste Busfahrt ihres Lebens. Ob er an Gott glaube, sie geht ja jeden Tag in die Kirche. - Ja, alle in seiner Familie seien sehr spirituell, dass sei auf den Bahamas, wo er herkommt, ueblich. Aus ihrer Gegend kommen viele Fernsehprediger. Ueberhaupt Louisiana: tolles Land, gutes Essen (die Gewuerze!) und tolle Orte zum Baden. Ihre Tochter liegt gerade im Krankenhaus. Er verzichtet darauf nach den Gruenden zu fragen, wohl auch aus Angst vor der Antwort. Sein Bruder ist gerade aus dem Knast heraus, er ist 21 und hat sechs Jahre gesessen - velorene Jugend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naechster Stopp, es ist fast dunkel. Trotzdem steigt die suesse Bruenette mit Sonnenbrille ein. Keine Moeglichkeit zur Kontaktaufnahme via Blickkontakt. Hinter ihr ein Schrank von einem Typen mit mindestens fuenf verschiedenen Taetowierungen auf dem rasierten Schadel. - Manche waehlen ihr ganz persoenliches Stigma. Das Gejaule von Christina Aguilera aus den Kopfhoerern - noch hat sich keiner beschwert. Sonst inzwischen allgemeine Ruhe. Ausser mir hat niemand sein Licht angemacht. Lesen ist hier etwas fuer die Gebildeten, also Reichen. Ein Bildungsbuergertum gibt es hier unten nicht, vielleicht in Neuengland. Mir ist es zu frueh zum Ruhen, habe mit Evelyn einen Max Frisch gegen einen Jules Verne getauscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus meiner Einkaufstuete dringt der oelige Geruch der Margarine mit dem tollen Namen &quot;I can&apos;t believe it&apos;s not butter!&quot; - Fuer solche Sachen liebe ich Amerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spaet am Abend. Zwischenstopp an einer Raststaette, der uebliche Mix aus Tankstellen-Shop und Junkfood-Klitsche. Im Shop eine Auswahl an DVDs, die jedem Mediamarkt Konkurrenz macht, aber keine Zeitungen, Zeitschriften, Romane. Lediglich ein Staender mit einem Kanon an fundamentalchristlicher Erbauungsliteratur. &quot;60 things God said about sex&quot; mit Kaipteln wie &quot;Sex in der Ehe (wo sonst?)&quot;. - Fuer solche Sache hasse ich Amerika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nacht und der Versuch zu schlafen, der trotz Ohrenstoepseln durch wilde mexikanische Akkordeonmusik und Hustenanfaellen vereitelt wird. So bleibt nur ein unruhiges Hin- und Herpendeln zwischen den Bewusstseinszustaenden. Uebermuedung foerdert Paranoia: ist der Busfahrer nicht schon seit 14 Stunden im Dienst, geht es nicht immer nur schnurgeradeaus? Ein Sekundenschlaf seinerseits jetzt und der Bus stuerzt von der Bruecke. Natuerlich passiert nichts und gegen 2h wird in Tallahassee, der Hauptstadt Floidas, ein Fahrerwechsel durchgefuehrt und Aufgetankt. Leider muss dafuer jeder fuer 40 Minuten aussteigen, ebenso um 5h beim naechsten Stopp in Mobile, Alabama. Eine unruhige Nacht geht zuende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 8.45h Central Time - man hat eine Zeitzone ueberschritten - Ankunft in New Orleans, was sich sofort als heiss und sehr schwuel praesentiert. Vor dem Busbahnhof spricht mich ein junger Typ namens Johnny an. Aber das ist eine andere Geschichte...</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://supercluster.twoday.net/topics/der+Rest+der+Welt&quot;&gt;der Rest der Welt&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://supercluster.twoday.net/stories/946054/">
    <title>Vacation is over, Mr. Bush</title>
    <link>http://supercluster.twoday.net/stories/946054/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.michaelmoore.com&quot;&gt;Michael Moore&lt;/a&gt; meldet sich zu Wort:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Any idea where all our helicopters are? It&apos;s Day 5 of Hurricane Katrina and thousands remain stranded in New Orleans and need to be airlifted. Where on earth could you have misplaced all our military choppers? Do you need help finding them? I once lost my car in a Sears parking lot. Man, was that a drag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, any idea where all our national guard soldiers are? We could really use them right now for the type of thing they signed up to do like helping with national disasters. How come they weren&apos;t there to begin with? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
No, Mr. Bush, you just stay the course. It&apos;s not your fault that 30 percent of New Orleans lives in poverty or that tens of thousands had no transportation to get out of town. C&apos;mon, they&apos;re black! I mean, it&apos;s not like this happened to Kennebunkport. Can you imagine leaving white people on their roofs for five days? Don&apos;t make me laugh! Race has nothing -- NOTHING -- to do with this! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You hang in there, Mr. Bush. Just try to find a few of our Army helicopters and send them there. Pretend the people of New Orleans and the Gulf Coast are near Tikrit.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &lt;a href=&quot;http://www.michaelmoore.com/words/message/index.php?messageDate=2005-09-02&quot;&gt;ganze Text&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Update&lt;/b&gt;: ich habe es bislang auch noch nicht erlebt, dass bei CNN ein Politiker mehrmals &lt;i&gt;gebeept&lt;/i&gt; werden muss. Bürgermeister Ray Nagin war so aufgebracht aufgrund der ausbleibenden angemessenen Hilfe für seine Stadt, dass er sich in wütenden Tiraden gegen die Bundesregierung ausließ. &quot;I need reinforcement, I need 500 buses, man! Where the fuck are they?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Update2&lt;/b&gt;: Das beeindruckende Radio-Interview mit dem extrem angepissten Nagin gibt es jetzt auch &lt;a href=&quot;http://rapidshare.de/files/4632564/nagin.mp3.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. (12,3MB mp3 - unten auf &quot;free&quot; klicken)</description>
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    <title>Before</title>
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    <description>Als die louisianische Welt noch in Ordnung war: New Orleans, Canal Street  am &lt;a href=&quot;http://travelog.uberblog.com/viewwholearticle.yatta?username=rossi&amp;articleID=6161&quot;&gt;22.05.2005&lt;/a&gt;. Wird es diese Stadt so jemals wieder geben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photo_zoom.gne?id=39363232&amp;size=l&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://static.flickr.com/21/39363232_fcc2b001e7.jpg&quot; alt=&quot;klick für groß&quot;&gt;&lt;/a&gt;</description>
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    <title>Hurricane Blogging and Flickring</title>
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    <description>New Orleans, wo ich ja auch unlängst &lt;a href=&quot;http://travelog.uberblog.com/viewwholearticle.yatta?userID=576&amp;articleID=6161&amp;readMore=true&amp;PHPSESSID=6a8c931a29d92e6762ed7087b93d417f&quot;&gt;noch weilte&lt;/a&gt; wird zur Stunde mit ziemlicher Wucht vom Hurricane &quot;Katrina&quot; getroffen. Zur Lage vor Ort kann man sich bei etlichen Bloggern ein Bild machen. Eine ausführliche Liste mit Stormlogs findet sich &lt;a href=&quot;http://www.artsjournal.com/aboutlastnight/archives20050828.shtml#102347&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;. Aktuelle Flickr-Bilder zum Thema kann man &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/tags/katrina/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; sehen, bzw. Live-Webcams aus der größten Stadt Louisianas &lt;a href=&quot;http://neworleanswebsites.com/cat/en/lc/lc.html&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Update&lt;/b&gt;: Gerade bei CNN wurde das Feed eines lokalen TV-Senders übernommen, in dem sich ein todesverachtender Reporter in den Sturm auf der zentralen Canal Street in New Orleans stürzt. Dieser Kasper wurde dann äußerst telegen von den Sturmwogen umgeschmissen und war kurz davor, mit dem (leeren) Kopf gegen irgendwelche Briefkästen oder Laternenpfähle zu knallen. &lt;Cut&gt; und ein grauhaariger CNN-Moderator, dem die ganze Chose schon eher peinlich war und der anmerkte, man müsse ja die lokalen Stationen verstehen, dass sie solche Berichterstattung machen, auch wenn es nicht immer nachvollziehbar sei. Es sehe ja eher nach einer Comedy Show aus und werde dem Anlass nicht wirklich gerecht.</description>
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    <title>Ihr seid nur ein Karnevalsverein</title>
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    <description>Jetzt geht es wohl los. Seid gestern laufen die ersten Besucher des Weltjugendtags durch meine geliebte Stadt. Im Prinzip sehen sie wie typische Backpacker aus: mit überdimensioniertem Rucksack, an dem Schlafsack und Isomatte baumeln. Gestern bin ich auch prompt während meiner Laufrunde von solch Christenpack angesprochen worden. Eine Schule suchten sie, ohne zu Wissen, dass sie direkt davor standen. Naja, ich bin ja erstmal nett und hab sie nicht zum Teufel, sondern zum Eingang geschickt. Das Schlimme ist ja eh, dass die Jugendlichen, die ich bislang orientierungslos rumlaufen sehen hab, ganz normal aussehen, also ohne Stigmen, wie blutende Wunden oder zumindest mit Jesuslatschen oder so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photo_zoom.gne?id=32887637&amp;size=l&amp;context=photostream&quot; title=&quot;Klick für groß&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://photos23.flickr.com/32887637_543695a1e6.jpg&quot; width=&quot;342&quot; height=&quot;500&quot; alt=&quot;IM000234&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem ist alles in einer seltsam feierlichen Stimmung und mir wird die Toleranz noch vergehen. Allein die Plakate: jeder Friseur hat anlässlich des Jugendtages eine passende Werbung plakatiert. Die BILD hat den Finger natürlich wieder ganz nah am Puls der Kölner: im Prinzip ist doch alles wie Karneval mit Prinz Benedict XVI, Bauer Jesus I und Jungfrau Maria I. Und als Kamelle werden dann Hostien geschmissen, ist doch super. Ob die ganze Katholenbande aber auch so gut im Saufen ist wie der gemeine Kölner im Fasteleer wage ich dann mal zu beweifeln. Und immer nur Messwein kann ja auch nicht das Wahre sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photo_zoom.gne?id=32887638&amp;size=l&amp;context=photostream&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://photos23.flickr.com/32887638_c08fc8ef14_m.jpg&quot; alt=&quot;Klick für groß&quot; align=&quot;left&quot; hspace=20&gt;&lt;/a&gt;Was mich ebenfalls mit Sorge umtreibt ist die Tatsache, dass hier in der Umgebung in den Uni-Parkanlagen und Grünflächen  so seltsame Wassertürme für die Besucher stehen, gesponsort von RheinEnergie, die sich wohl nicht unbedingt auf Jesaja 21,14 beruft (&quot;Bringet den Durstigen Wasser entgegen&quot;), sondern bei Werbung keinen Unterschied zwischen &lt;a href=&quot;http://www.stadion-koeln.de/&quot;&gt;Fußballfan&lt;/a&gt; und Bibelfan macht. Fehlt also nur noch einer, der dat Wasser vun Kölle zu Wein macht, aber für das &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Second_coming&quot;&gt;Second Coming&lt;/a&gt; ist es wohl noch zu früh. Schlimm wäre es allerdings wenn diese Wassertürme bedeuten, dass Horden von verwirrten jungen Menschen in den Parkanlagen campieren, wo soll man denn da gepflegt seine Flasche Korn frühstücken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass es während des Popenbesuchs zu einem terroristischen Anschlag kommen könnte ist ausgeschlossen, weil: &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,368465,00.html&quot;&gt;Kardinal Meisner betet für die Terroristen&lt;/a&gt;. Puh! Da werden die aber froh sein und sofort konvertieren. Nur gut, dass der Abschließgottesdienst im Kuhdorf Kerpen stattfindet, auf dem Marienfeld (vormals: Bauer Frings&apos; Rübenacker). Da kann wenigstens nicht soviel kaputtgehen, falls einer der bärtigen Unholde die Gebete doch nicht mitbekommen hat. Eine (nicht-islamische) Gegenveranstaltung zum Weltjgendtag gibt es natürlich auch: die &quot;&lt;a href=&quot;http://www.religionsfreie-zone.de/&quot;&gt;Religionsfreie Zone&lt;/a&gt;&quot; organisiert unter dem Motto &quot;Heidenspaß statt Höllenqualen&quot; diverse kirchenkritische Veranstaltungen und Parties.</description>
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