Sweat the Technique

Freitag, 26. Mai 2006

Desperate Coders

Wo zum Henker kriegt man denn mal ein vernünftiges Wordpress-Theme her, wenn man CSS für eine Partei hält und von PHP Schluckauf bekommt?

(Abt. Die Tücken der Technik)

Montag, 27. Februar 2006

Celestia

click for zoomWahrscheinlich wieder einmal als einer der letzten hab ich gestern das wunderbare Programm "Celestia" entdeckt. Dabei handelt es sich um nichts geringeres als einen Weltraumsimulator mit so ziemlich allem, was da draußen so existiert - quasi ein extraterrestrisches Pendant zu GoogleEarth. "Celestia" kommt kostenlos unter GPL daher und ist verfügbar für Win, Mac und Linux. Der Windows-Installer wiegt gerade einmal 14MB, nicht viel wenn man die wirklich hervorragende Grafik und die schier unendlichen Informationen in der Simulation bedenkt. Unter dieser Adresse findet man ein deutsches Sprachtool und eine deutschsprachige Dokumentation. Da "Celestia" Open Source ist, gibt es unter "Motherlode" inzwischen mehr als 6GB Add-ons, von genaueren Grafiken für fremde Galaxien bis zu Science-Fiction-Plugins wie Borg-Cubes oder Objekten aus Kubrik's "2001". Ein weiteres sehr interessantes Tool ist die implementierte Scriptsprache, in der einfach Touren erstellt werden können. Von einer kurzen Reise über die Erde bishin zur 70minütigen Dokumentation der Huygens-Mission gibt es bereits jede Menge fertigen Stoff zum Herunterladen. Ein herrlicher Zeitkiller!

Donnerstag, 2. Februar 2006

How to un-nerd yourself

Ein Tipp für Systemadministratoren, um von ihrem Nerd-Image wegzukommen: einfach mal anfangen Death Metal statt Bravo-Hits zu hören, Vin Diesel statt Star Trek gucken, Muskeltraining beginnen, c't abbstellen und stattdessen die Mitgliederzeitung der Hell's Angels lesen, mal häufiger in die Sonne gehen für einen anderen als den üblichen grau-blauen Teint, sowie den abgewracktesten Hinterhof-Tätowierer der Stadt aufsuchen. Jede Wette, dass ihr dann endlich respektiert werdet, sogar von den hippen Leuten aus der Marketingabteilung. Und wenn es schon keine Anerkennung sein wird, dann zumindest Furcht! Sollten sie dann noch krumm kommen oder was nicht raffen, werden sie das hier als letztes sehen.

Read the fucking Manual

Dienstag, 24. Januar 2006

Technobabble: Probleme mit twoday?

Mein schöner langer Artikel, der hier stand ist einfach futsch. Außerdem war twoday heute morgen nur äußerst schwer zu erreichen? Hat jemand ähnliche Probleme?

Montag, 21. November 2005

10 Jahre online

Vor ziemlich genau zehn Jahren habe ich mir das erste Modem gekauft. Damals war ich seit einem Jahr Besitzer eines sündhaft teuren High-End-PCs, einem 486DX2 mit 66MHz, der war immer noch schneller, als der erste Pentium mit 60MHz, dazu hatte ich mir ein "Multimedia-Kit" geleistet, einem Double-Speed CD-ROM nebst Soundkarte. Der ganze Spaß hat inklusive Monitor schlappe 2.800DM gekostet, dass der ganze Scheiß erstmal nicht lief, war natürlich abzusehen, Systemstabilität hatte damals noch viel mit Lottospielen zu tun. Wer mit Windows 3.11 unterwegs war, hatte aber enorme Vorteile zu dem gerade erschienenen Win95, er lernte nämlich unter DOS zu programmieren. Wie lange man in kryptischen Dateien namens "autoexec.bat" oder "config.sys" herumtippen musste, bis alles so lief wie man es wollte, war schon enorm.

Nun hatte ein knappes halbes Jahr später meinen Arbeitsspeicher von 4MB auf 8MB aufgerüstet, was mir ein 250DM tiefes Loch in meine knappe Zivikasse riss. (Na gut, glatt gelogen. Ich hatte selten soviel Kohle wie als Zivi.) Was ich aber viel sehnlicher wollte war ein Modem, seit 1-2 Jahren gab es den "Information Superhighway" oder auf deutsch "Datenautobahn", dessen Zuständigkeitsbereich die fette Birne damals auf unnachahmliche Art im Verkehrsministerium verortet hatte. In der Tat war der Begriff "Internet" (heute synonym für das World Wide Web verwendet) bislang nur unter Nerds verbreitet. Aber das WWW war nun auch noch sehr neu, aber oder deswegen ich wollte es haben. Wofür genau wusste ich nicht so recht, das erste Mal als ich im Web surfte, so Ende 1994, wusste ich noch nicht so recht, was ich mir anschauen sollte, das Ferrari-Museum (warum auch immer) war zumindest eine Seite, an die ich mich erinnern konnte.

Also kratzte ich erneut 300DM zusammen und ging zu "Escom". Dort erstand ich mit den drei Blauen ein 14,4KBaud-Modem. Zwar gab es seit geraumer Zeit auch 28,8er, aber die waren schlicht unbezahlbar. Freudig erregt steckte ich es es ein, kaufte noch 15Meter Telefonkabel dazu und fuhr nach Hause. Ich hatte eine CD des Providers "Metronet", der für 9,99DM im Monat eine Flatrate versprach, wohlgemerkt kamen dazu noch die Telefongebühren. Ich installiere alles und es klappte sogar, ich war online! Leider konnte ich noch niemandem eine Email schreiben, dazu musste ich noch ein paar Monate warten, aber ich konnte nun durch das Web surfen.

Das Netz fand damals zu 95% auf Englisch statt, deutsche Seiten waren noch äußerst selten, aber das machte nix. "Yahoo!" war damals state of the art in Sachen Suchmaschine bzw. Webkatalog und so lernte ich nach und nach die große weite Online-Welt kennen. Was damals auch noch sehr angenehm war: es fand so gut wie keine Werbung statt, das Netz war noch recht akademisch geprägt und auch gute Pornoseiten musste man damals noch regelrecht suchen, heute wird man von denen gefunden, ob man will oder nicht. Browser war der unschlagbare "Netscape Navigator 3.0", Microsoft hatte damals noch nichts vom Internet gehört und hatte folglich auch noch keinen Browser am Start.

Aus Ermangelung an Bekannten mit Zugang zum WWW führte ich Kommunikation via IRC über die verschiedensten Themen, versuchte Usenet als Schwarzes Brett zu benutzen und lernte sogar ein nettes Gothicmädel aus Alaska kennen, mit der ich einige Jahre eine Online-Freundschaft führte. Alles in allem war das eine lustige Zeit, auch wenn man auf jedes Bildchen ewig warten mussste bei einer Topübertragungsrate von 1,4kb/sec. Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich heute mit knapp 500kb/sec. surfen und downloaden kann, hätte ich ihn wohl für bekloppt erklärt. Aber das wird sich 2015 rückblickend wohl so ähnlich anfühlen, schätze ich.

Dienstag, 15. November 2005

Keyboard Biotop

Gestern habe ich mir geschickterweise ein volles Glas Vitaminbrause über die Tastatur gekippt. Das hat man davon, wenn man selbst die Nahrungsaufnahme vor dem Computer vornimmt. Ich hab kurzerhand das Tippbrett umgedreht, die Flüssigkeit rauslaufen lassen und mich damit begnügt die Tasten und den Tisch trockenzuwischen. Damit sollte es dann aber auch genug sein. - War es natürlich nicht. Einige der Tasten wollten partout nicht mehr ihren Dienst leisten und waren somit eigentlich nicht mehr würdig den aufgedruckten Buchstaben zu tragen. Grummelnd, weil ich gerade eine Bewerbung fertig machen wollte, stöpselte ich nun das Keyboard aus und schraubte es auf - nachdem ich die gesamte Wohnung nach einem entsprechenden Schraubenzieher abgesucht hatte.

Nun denn, innendrin hatte sich doch noch eine erkleckliche Menge an Brause zwischen der Gummimatte und den Plastiken, in denen die Drucksensoren liegen, versteckt. Also nahm ich alles auseinander und trocknete es. Wo ich gerade dabei war, dachte ich mir ich könnte ja auch mal schauen, ob zwischen den Tasten inzwischen evtl. etwas Staub liegt, den ich gleich wegwischen könnte. Als ich probeweise die unterste Reihe entfernte stieß ich auf eine indigene Kultur, die kurz vor dem Sprung zur Zivilisation stand. Mein Keyboard lebt! Ganz so schlimm war es nicht, aber was immer ihr über verschmutzte Tastaturen gehört habt, es stimmt. Die Ansammlung protozytischer Cluster aus den verschiedensten Quellen (was halt so in drei Jahren zwischen die Tasten rieselt) war ein schwer zu ertragender Anblick.

Also wusch ich das gesamte Gerät - merklich lauter grummelnd - aus und trocknete es in einigen manuellen Schleudergängen in ein Handtusch eingewickelt. Zum Schluß setzte ich die um ihre baktrielle Brut befreiten Einzelteile wieder zusammen und schloss das Board wieder an. Nichts. Die Tasten verweigerten weiterhin ihren Dienst, die Säure aus der Brause musste in den Stunden seit der Kontaminierung wohl irgendwelche Kontakte angeätzt haben oder sonstwie. Also blieb mir nichts weiter übrig als die wohl sauberste Tastatur zu entsorgen, die jemals im Müll gelandet ist und mir beim Real schnell ne neue zu holen. Die war superbillig und hat nen miesigen Anschlagspunkt, dafür ist sie schwarz, so dass ich den Dreck von nun an großzügig übersehen kann.

Donnerstag, 10. November 2005

iPod of Doom

Ich verspreche hoch und heilig, dass dies kleine Blog nie zu einer schlechten Kopie von IT&W wird, aber das muss ich dann doch noch kurz loswerden. Linux-Hacker sind ja bekanntlich besonders umtriebige Menschen, die versuchen ihr verehrtes Betriebssystem auf alles zu installieren, was bei drei nicht auf dem Baum ist, letzter Clou war die Xbox und der ipod ist nun auch schon infiziert gehackt worden, das Podzilla genannte OS läuft reibungslos.

Sehe ich darin noch keinen großen Sinn, ist wohl nun die Killerapplikation erschienen:
Doom für den iPod, genannt iDoom. Leider ist die iPod Linux Seite gerade geslashdotted, aber sobald es wieder läuft werd ich den Spaß mal ausprobieren - und meinen Walkman wahrscheinlich dabei schrotten.

(via Boing Boing)

Mittwoch, 9. November 2005

Fetisch

EipottSchneller als gedacht hab mich nun doch den iPod nano zugelegt. Obwohl es meinen endgültigen finanziellen Ruin bedeutet, hab ich mir das kleine Dings zugelegt. Es ging einfach nicht mehr ohne, zu lange musste ich öde Einkäufe, Einheiten in der Muckibude und Zugfahrten ohne Musik absolvieren. Das war für mich nicht länger hinnehmbar. Inzwischen hab ich wohl fast alles an tragbaren Musikabspielgeräten gehabt.

Mein erster Walkman, ca. 1982 war ein Monstrum, dafür der Original-Sony, spätere Modelle wurden immer kleiner, mein letztes Modell von Aiwa um 1991 rum war kaum größer als das Tape selber und hatte etliche Spielreien an Bord. Danach kam die Zeit der Discmen, die Dinger waren aber nie wirklich praktisch: zu unhandlich und mit der Neigung, bei der Erschütterung zu springen. Dann in der zweiten Hälfte der Neunziger leistete ich mir (und einige andere auch) einen MD-Player. Bis heute bin ich einigermaßen überzeugt von dem Gerät (außer dass es kaputt ist). Die MiniDisc war klein, handlich, der Laser blieb auf der Spur und man hatte perfekte Kopien des Originals, wenn man über optisches Kabel aufnahm - damals waren CD-Brenner noch unbezahlbar. Nun also mein dritter MP3-Player, der erste war ein Discman mit MP3-Funktion, der zweite so ein kleines Teil zum um den Hals hängen, leider nur mit 128MB.

Jetzt also Apples iPod nano mit 4GB, natürlich in schwarz. So winzig, dass ich schon Schiss hab, ihn zu verlieren. Kein urban trendy Twenty- oder Thirtysomething kann wohl heute ohne. Mir wurscht - ich will Mucke hören und endlich hab ich mal ne ordentliche Auswahl. Alltagssoundtrack statt Straßenlärm oder gröhlende Hools, so muss das sein!

Mittwoch, 12. Oktober 2005

Analoges Bloggen

klick für größer klick für größer

Freitag, 7. Oktober 2005

Mea maxima culpa, Waschmaschine!

Wenn es einen Gott der Elektrotechnik geben sollte, muss ich ihn in der Vergangenheit schwer erzürnt haben. Vielleicht war es der unpflegliche Umgang mit seinen Schäfchen: zum Beispiel habe ich zu meinem PC in etwa das gleiche Verhältnis wie zu meinem Staubsauger. Er soll funktionieren, mehr nicht. Zu meinen Füßen verrichtete er seine Knechschaft, sei es zum Surfen, Schreiben oder Zocken. Wäre ich Mac-Besitzer und hätte eine quasi amouröse Fetischbeziehung zu meinem durchgestylten G5 wäre mir wohl einiges erspart geblieben. Gott Zirkulon hätte nicht seinen Blitz in meine volle 200GB-Platte geschickt und meine Daten ins selige Nirwana entlassen.

Würde ich unserer Waschmachine ab und zu mal freundlich auf die Ladeluke klopfen und sagen: "Das haste aber heute mal wieder astrein hinbekommen!" würde sie wohl nicht bei jedem Waschgang mindestens einen halben Liter Spülwasser weinen, welches durch die Küche läuft. Ebenso habe ich nach dem Einzug meiner Mitbewohnerin ihrem mitgebrachten Trockner wohl zu wenig Zeit gegeben, mit der neuen Situation warm zu werden, genau deswegen verweigert er wohl eingeschüchtert die Trocknung der ihm angebotenen Wäsche und brummt nur leise vor sich hin.

Und denke ich an meinen Fernseher und den DVD-Player: die beiden waren immer die besten Freunde und pflegten ein gutes Verhältnis zu mir. Aber seit ein paar Jahren hing ich immer seltener mit ihnen ab, was ich weniger auf sie, sondern das empfangene Programm oder langweilige DVDs schob. Aber die beiden fühlten sich wohl verraten und seitdem stellte der DVD-Player alle seine Dienste ein, bis auf das Abspielen der CDs, weil er wohl ahnte, dass er damit zu weit gehen würde. Der Fernseher hingegen ist so eingeschnappt, dass er mir höchstens fünf Minuten TV gönnt und sich dann trotzig ausschaltet. Manchmal ist er gnädig und lässt sich angeschaltet, neckt mich dann aber mit einem horizontal wandernden Bild.

An dieser Stelle nun meine Entschuldigung: liebe Geräte, es tut mir leid und auch Dir - oh Gott der Elektrotechnik - gelobe ich in Zukunft zu huldigen! Ich verspreche mich regelmäßig um den Staubsauger zu kümmern; wenn er mal wieder Schluckauf hat leere ich seinen Beutel. Die Kaffemaschine bekommt gegen ihr Bronchialasthma demnächst Entkalker verschrieben und der Backofen soll zu unser beider Wohl bald eine Wellness-Kur mit Aloe-Vera-Backofenschaum bekommen. Das verspreche ich und hoffe, dass mich alle diese Hiobsstrafen der letzten Wochen in Zukunft veschonen. Amen.

Supercluster

Jesus built my Hot Blog

User Status

Du bist nicht angemeldet.


"Superclusters are large groupings of smaller galaxy groups and clusters, and are among the largest structures of the cosmos."

schreib ihm:
punkross [ätt] gmail [d0t] com





ihrnichtich.png Keine Zielgruppe
MC4Wettendass
Zuletzt geflickrt

Aktuelle Beiträge

Flugschädel
komm auch von der Grenze, wenn ichs wüsste würd...
MAtza_Tec (anonym) - 7. Feb, 23:58
"Oh ich bin schrecklich...
Diese verdammten Samples verfolgen mich noch heute...
queasy (anonym) - 5. Dez, 10:23
Ein Jahr, oder so, später...
Ein Jahr, oder so, später gab es nochmal eine...
Myk (anonym) - 13. Sep, 14:57
einfach kult
"was sie mit hat...nach hause" einfach die geilsten...
TOK (anonym) - 22. Mai, 14:57
ich hab sie mitte der...
ich hab sie mitte der neunziger schon gehört und...
Johnny (anonym) - 30. Jan, 13:15

Suche

 

Status

Online seit 1129 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 7. Feb, 23:58

Counter & Lizenz



Creative Commons License

...was mit Medien
Art
blogosphere
Comics
der Rest der Welt
die Befindlichkeit des Landes
Everyday is Halloween
Gossip
Interna
Laterna Magica
Mucke
something different
Sport
Sweat the Technique
unterwegs
Way back...
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren