42,195 - Teil I
Irgendwann im Herbst 2004 kam mir beim Bier mit einem meiner Mitbewohner die bescheuerte Idee, den Marathon zu laufen. Dazu muss man anmerken, dass er im Lexikon unter "Sportskanone" mit Bild gelistet ist und den Marathon schon vor Jahren erfolgreich absolviert hat. Das konnte und kann ich von mir beim besten Willen nicht behaupten, das war wohl auch der Grund das Ziel in Angriff zu nehmen.
Es sollte doch schließlich möglich sein mit Ende 20 wenigstens noch einmal den Körper zu was vernünftigerem als Alkoholabbau und Tätowierungsfläche zu benutzen und wenn nicht jetzt, wann dann? - Zumindest dachte ich das im letzten Herbst. Im November probierten dann mal einen Lauf über 10km unter Wettkampfbdeingungen aus. Die Zeit von 52' stimmte mich auch sehr zufrieden (andere meckern ja schon über bessere Zeiten) und die tausenden Bekloppten an der Rennstrecke feuerten selbst mich an.
Das Training wurde im Winter mit Fitnessstudiobesuchen ergänzt bzw. ersetzt. Leider kam dann etwas dazwischen, nämlich ein vierwöchiger Aufenthalt in den USA, der mich um Monate zurückwarf. Thanks, McDonalds, Burger King, Wendy's, Taco Bell, Subways, I owe you one! Die Gewichtszunahme und das daraus resultierende Phlegma hielt auch noch einige Zeit nach der Rückkehr an. Die vorher gerne gelesene Rubrik "Achilles' Verse" bei SpOn wurde aufgrund des schlechten Gewissens eingestellt und der Frust in Bier ertränkt und Kartoffelchips erstickt.
Nun geht es aber weiter, nicht nur weil ich keine Lust hab, vor dem inneren Schweinehund zu kapitulieren, sondern auch weil ich immerhin 50 Kröten für die Anmeldung zum Köln Marathon hingeblättert habe. Also ging es letztes Wochenende wieder auf die Piste. Unter Anleitung eines lauferfahrenen Bekannten meines Mitbewohners wurde direkt ein scheißanstrengendes Intervalltraining über 10km hingelegt, welches ich erstaunlich gut absolvierte. Nun habe ich noch 4 Tage Zeit mich an den Gedanken zu gewöhnen einen Halbmarathon zu laufen.
Am Samstag findet der Kölner Halbmarathon statt, der als Generalprobe für den Marathon am 11.9. gilt. Nachdem ich gestern knapp 11-12km in einer Stunde gelaufen bin und danach ziemlich k.o. war kann ich mir noch nicht so recht vorstellen am Samstag die doppelte Distanz zu schaffen. Aber zum Glück kann ich mich ganz gut quälen und die Zeit ist in dem Fall auch kackegal (naja, 2,5h sollten nicht überschritten werden). Falls ich das am Samstag schaffe geht alles, oder?
Mit der - soweiso nicht zu toppenden - fachkundigen Anleitung eines Laufverrückten trainieren zu können ist sicherlich ein Glücksfall. Zusätzlich bin ich dann noch auf einen "Laufassistenten" im Netz gestoßen, der einem einen Trainingsplan erstellt. Alles was man bei MyAsiscs.com machen muß ist sein Trainingsziel einzugeben plus seine perönlichen Angaben zu Konstitution und Kondition und schon bekommt man einen schicken Plan erstellt, der einem sagt wann man wie lange in welchem Tempo laufen muss. Leider nimmt einem das Programm das eigentliche Training nicht ab. Also bin ich morgen mal 75min. dran, wär doch gelacht wenn das nicht bis Samstag alles klappen würde.
Es sollte doch schließlich möglich sein mit Ende 20 wenigstens noch einmal den Körper zu was vernünftigerem als Alkoholabbau und Tätowierungsfläche zu benutzen und wenn nicht jetzt, wann dann? - Zumindest dachte ich das im letzten Herbst. Im November probierten dann mal einen Lauf über 10km unter Wettkampfbdeingungen aus. Die Zeit von 52' stimmte mich auch sehr zufrieden (andere meckern ja schon über bessere Zeiten) und die tausenden Bekloppten an der Rennstrecke feuerten selbst mich an.
Das Training wurde im Winter mit Fitnessstudiobesuchen ergänzt bzw. ersetzt. Leider kam dann etwas dazwischen, nämlich ein vierwöchiger Aufenthalt in den USA, der mich um Monate zurückwarf. Thanks, McDonalds, Burger King, Wendy's, Taco Bell, Subways, I owe you one! Die Gewichtszunahme und das daraus resultierende Phlegma hielt auch noch einige Zeit nach der Rückkehr an. Die vorher gerne gelesene Rubrik "Achilles' Verse" bei SpOn wurde aufgrund des schlechten Gewissens eingestellt und der Frust in Bier ertränkt und Kartoffelchips erstickt.
Nun geht es aber weiter, nicht nur weil ich keine Lust hab, vor dem inneren Schweinehund zu kapitulieren, sondern auch weil ich immerhin 50 Kröten für die Anmeldung zum Köln Marathon hingeblättert habe. Also ging es letztes Wochenende wieder auf die Piste. Unter Anleitung eines lauferfahrenen Bekannten meines Mitbewohners wurde direkt ein scheißanstrengendes Intervalltraining über 10km hingelegt, welches ich erstaunlich gut absolvierte. Nun habe ich noch 4 Tage Zeit mich an den Gedanken zu gewöhnen einen Halbmarathon zu laufen.
Am Samstag findet der Kölner Halbmarathon statt, der als Generalprobe für den Marathon am 11.9. gilt. Nachdem ich gestern knapp 11-12km in einer Stunde gelaufen bin und danach ziemlich k.o. war kann ich mir noch nicht so recht vorstellen am Samstag die doppelte Distanz zu schaffen. Aber zum Glück kann ich mich ganz gut quälen und die Zeit ist in dem Fall auch kackegal (naja, 2,5h sollten nicht überschritten werden). Falls ich das am Samstag schaffe geht alles, oder?
Mit der - soweiso nicht zu toppenden - fachkundigen Anleitung eines Laufverrückten trainieren zu können ist sicherlich ein Glücksfall. Zusätzlich bin ich dann noch auf einen "Laufassistenten" im Netz gestoßen, der einem einen Trainingsplan erstellt. Alles was man bei MyAsiscs.com machen muß ist sein Trainingsziel einzugeben plus seine perönlichen Angaben zu Konstitution und Kondition und schon bekommt man einen schicken Plan erstellt, der einem sagt wann man wie lange in welchem Tempo laufen muss. Leider nimmt einem das Programm das eigentliche Training nicht ab. Also bin ich morgen mal 75min. dran, wär doch gelacht wenn das nicht bis Samstag alles klappen würde.
r0ssi - 12. Jul, 19:18
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