"I'm only happy when I'm miserable"
Freitagabend kam Henry Rollins nach Köln und stellte sich auf die Bühne, um dem Publikum zwei Stunden lang aus seinem Leben zu erzählen. Gekonnt spannte er einen Bogen von Deutschland und seiner Bevölkerung über persönliche Urlaubserlebnisse bishin zu seinem Engagement für US-Soldaten. Letzteres war mir bekannt und leicht suspekt, ist aber nach seinen Ausführungen aber mit Anerkennung zu sehen. Dabei war Rollins stets äusserst eloquent und scheißelustig. Der Saal kam die meiste Zeit aus dem Lachen nicht mehr heraus, etwa wenn er von nächtlichen Wal-Mart-Erlebnissen oder fast eine Stunde lang von seinem Trip mit der Transsibirischen Eisenbahn erzählte. An sein rasend schnelles Englisch hatte man sich dann auch schnell gewöhnt, seine Bush-Parodien waren ebenso brilliant wie seine Verkörperung einer russischen Schaffnerin. Ein rundum gelungener Abend! Jetzt fehlt nur noch ein neues Album der Rollins Band, während ich warte werde ich mich mal um sein umfangreiches literarisches OEuvre und SpokenWord-CDs kümmern.
r0ssi - 19. Mrz, 20:34
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks







Trackback URL:
http://supercluster.twoday.net/stories/1717971/modTrackback