Der ganz reale HartzIV Selbstversuch, Teil 5 and nearly done
Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Nach acht Monaten des nutzlosen Bloggens (ich hab ja schon vorher angefangen) Rumhängens und Bewerbungen am Fließband fabrizierends hab ich tatsächlich wieder eine sinnvolle, und vor allem Geld einbringende, Tätigkeit, die mich zu einem produktiven Mitglied der Gesellschaft macht. Ach Quatsch, Pathos beiseite! Es ist einfach nur gut, wieder in Lohn und Brot zu stehen und die ansonsten unnütze Energie wieder in sinnvolle Bahnen kanalisieren zu können. Freizeit zu haben macht im Endeffekt doch nur Laune, wenn man dabei kein schlechtes Gewissen haben zu braucht, weil man sich eigentlich um Beschäftigung kümmern müsste. Unter den letzten Umständen im Endeffekt schneller als gedacht bin ich dann doch wieder von der Empfänger- auf die Geberseite gewechselt und - scheiß auf Attitüde - es fühlt sich besser an!
Ohne auf die Einzelheiten eingehen zu wollen, sei nur soviel gesagt: es ist der erste Job meines Lebens, bei dem ich die Früchte meiner Arbeit weder im Radio, Fernsehen oder Internet begutachten kann. Es ist sozusagen ein etwas greifbareres Ergebnis, welches hoffentlich bald zu begutachten sein wird. Der erste Tag hat mich bereits mit mehr Verantwortung konfrontiert als die Summe der letzten Tätigkeiten und ich kann nicht sagen, dass mir das nicht liegen würde. Nennen wir es "Rossi und die großen Tiere" ohne dass sich ebenjener r0ssi verbiegen muss oder althergebrachte Überzeugungen über Bord werfen muss. Im Gegenteil kann ich mich aller Voraussicht nach erstmals mit den Ergebnissen meines Schaffens einigermaßen identifizieren. Sorry für die Kryptik, ist sonst nicht meine Art, aber am ersten Tag will man ja nicht direkt im Pressespiegel des Unternehmens auftauchen.
Hauptsache ist: das Hartz-Gedöns ist so gut wie gegessen, kleinere Antragsgeschichten müssen noch nachverhandelt werden, aber dann ist erst einmal gut mit dieser wirklich erniedrigenden Prozedur. Wie es weitergeht werden wir dann sehen, mein jetziger Status mag mich mittelfristig wieder in diese Lage zurückbefördern, aber das steht erst einmal nicht zur Debatte. Mein Dank gilt neben allen Freunden, Zusprechern und Blogkollegen auch den Ehrensenfern, bei denen ich interessante und lustige drei Monate verbracht habe. Wir sehen uns bei der Bambi-Verleihung! Jetzt werde ich schauen, dass Deutschlands Feuilleton in Zukunft ordentlich was zu schreiben bekommt. Again, sorry for crypticism, you'll get the whole story soon. Und Teil 6 dieser Geschichte wird natürlich auch noch erzählt. Bis dahin versuche ich meine Blogfavs einigermaßen regelmäßig abzusurfen und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.
History: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4.
Ohne auf die Einzelheiten eingehen zu wollen, sei nur soviel gesagt: es ist der erste Job meines Lebens, bei dem ich die Früchte meiner Arbeit weder im Radio, Fernsehen oder Internet begutachten kann. Es ist sozusagen ein etwas greifbareres Ergebnis, welches hoffentlich bald zu begutachten sein wird. Der erste Tag hat mich bereits mit mehr Verantwortung konfrontiert als die Summe der letzten Tätigkeiten und ich kann nicht sagen, dass mir das nicht liegen würde. Nennen wir es "Rossi und die großen Tiere" ohne dass sich ebenjener r0ssi verbiegen muss oder althergebrachte Überzeugungen über Bord werfen muss. Im Gegenteil kann ich mich aller Voraussicht nach erstmals mit den Ergebnissen meines Schaffens einigermaßen identifizieren. Sorry für die Kryptik, ist sonst nicht meine Art, aber am ersten Tag will man ja nicht direkt im Pressespiegel des Unternehmens auftauchen.
Hauptsache ist: das Hartz-Gedöns ist so gut wie gegessen, kleinere Antragsgeschichten müssen noch nachverhandelt werden, aber dann ist erst einmal gut mit dieser wirklich erniedrigenden Prozedur. Wie es weitergeht werden wir dann sehen, mein jetziger Status mag mich mittelfristig wieder in diese Lage zurückbefördern, aber das steht erst einmal nicht zur Debatte. Mein Dank gilt neben allen Freunden, Zusprechern und Blogkollegen auch den Ehrensenfern, bei denen ich interessante und lustige drei Monate verbracht habe. Wir sehen uns bei der Bambi-Verleihung! Jetzt werde ich schauen, dass Deutschlands Feuilleton in Zukunft ordentlich was zu schreiben bekommt. Again, sorry for crypticism, you'll get the whole story soon. Und Teil 6 dieser Geschichte wird natürlich auch noch erzählt. Bis dahin versuche ich meine Blogfavs einigermaßen regelmäßig abzusurfen und bedanke mich für die Aufmerksamkeit.
History: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4.
r0ssi - 8. Mrz, 21:11
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