Cher M.Uderzo
Ich habe heute Ihren neuen Asterix-Band "Gallien in Gefahr" gekauft und soeben gelesen und ich bitte Sie hiermit in Zukunft Abstand vom Veröffentlichen neuer Bände zu nehmen. Der neue Asterix verrät die gesamte Serie und zieht sie durch ihre lächerliche Geschichte in den Schmutz. Wie, beim Teutates!, kamen Sie auf die Idee, Außerdirdische im gallischen Dorf landen zu lassen, deren Hauptprotagonist aussieht wie eine Mischung aus Micky Maus und den Schlümpfen? Warum fehlt, abgesehen von dieser aberwitzigen Idee, komplett so etwas wie Handlung? Die ganze Geschichte besteht aus Versatzstücken und wirkt gegen Ende geradezu lieblos zusammengeflickt. Wieso sind die Sprüche noch flacher geworden, so dass ich noch nicht einmal müde die Mundwinkel verziehen konnte? Ich bin ja durchaus nicht hoch in meinen Erwartungen gewesen, der letzte wirklich gelunge Band ist für mich "Asterix im Morgenland" und der liegt mehr als anderthalb Jahrzehnte zurück. Sie hätten es nicht nötig gehabt einen neuen Comic herauszubringen, wenn Ihnen nichts einfällt. Stattdessen zaubern Sie eine krude Story aus dem Hut, die jeder Fan nur als Sellout, wenn nicht als Beleidigung empfinden kann. Meine Empfehlung: genießen Sie Ihren Ruhestand.
Vôtre r0ssi
Vôtre r0ssi
r0ssi - 14. Okt, 18:57
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Ein musikalisches Grundkonzept war kaum zu erkennen, die Stücke mit Namen wie "Riesige gepanzerte Luftschiffe", "Oesophagusvaritzen", "Holzpuppen Subbe" oder "Zieja waswarme san" waren meist durch ein Hauptsample gekennzeichnet, im Falle von "Apfelkrautsalami" eben ein Marktschreier an einem Wurststand. Dazu wurden dann Gitarren und Beats gesamplet, bis man den Wahnsinn fertig hatte.




